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QuartiersentwicklungOsterheide, Heidekreis

Quartiersentwicklung im Gemeindefreien Bezirk Osterheide

Revitalisierung von Ostenholz zu einem klimaneutralen, lebenswerten Quartier – ein bundesweit einzigartiges Modell mit ca. 110 Gebäuden und 27 Mio. € Investitionsvolumen.

Auftraggeber

BImA

Gebäude

ca. 110

Investitionsvolumen

ca. 27 Mio. €

Ziel

Klimaneutralität bis 2045

Ausgangslage

Der Gemeindefreie Bezirk Osterheide im Landkreis Heidekreis ist eines von nur zwei bewohnten gemeindefreien Gebieten Deutschlands. Im Ortsteil Ostenholz leben rund 155 Menschen. Der Gebäudebestand umfasst etwa 110 Wohn- und Wirtschaftsgebäude, viele aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit Fachwerk- und Backsteinarchitektur, davon 19 unter Denkmalschutz. Nach jahrzehntelanger Abwanderung, demografischem Wandel und strukturellem Sanierungsstau verfolgt die BImA eine umfassende strategische und technische Erneuerung.

Maßnahmen

Ich leite die technische Konzeptentwicklung und begleite die BImA bei Kommunikation, Partizipation und Steuerung des Projekts. Die Strategie kombiniert Sanierung, Modernisierung und Ersatzneubau. Ostenholz wird in zehn Sanierungscluster gegliedert. Parallel werden energieeffiziente Versorungssysteme entwickelt – inklusive Photovoltaik, Geothermie und lokaler Wärmenetze. Ein zentrales Element ist das soziale Quartiersmanagement mit Mieterworkshops und Informationsveranstaltungen.

Bedeutung & Ausblick

Mit einem Investitionsvolumen von rund 27 Mio. Euro und einer geplanten Laufzeit von etwa 25 Jahren entsteht hier ein bundesweit einzigartiges Modell für nachhaltige Quartiersentwicklung. Die langfristige Vision: Ein klimaneutrales, sozial durchmischtes Dorf, das den Charakter des historischen Ortes bewahrt und neue Perspektiven für Wohnen und Gemeinschaft eröffnet.

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